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Unsere Themen heute:

Ein Spiegeleffekt schnell angelegt

Hallo, liebe Leser,

mit Photoshop Elements können Sie Ihre Bilder um einen interessanten Spiegeleffekt ergänzen. Legen Sie dazu über Datei -> Neu -> Leere Datei ein neues Dokument an, das etwa doppelt so hoch ist wie das Bild, das Sie spiegeln möchten. Füllen Sie dieses Dokument mit Schwarz.

Ziehen Sie nun Ihr Bild als neue Ebene in das Dokument und positionieren Sie es am oberen Bildrand. Kopieren Sie über Ebene -> Ebene duplizieren die Ebene.

Auf diese Ebene wenden Sie Bild -> Transformieren -> Frei transformieren an. Greifen Sie den mittleren oberen Anfasspunkt und ziehen Sie ihn nach unten, bis das Bild gespiegelt ist.

Positionieren Sie das gespiegelte Motiv so, dass es mit einem kleinen Abstand unter dem eigentlichen Motiv liegt.

Nun legen Sie eine Einstellungsebene vom Typ Tonwertkorrektur an. Nehmen Sie keine Änderungen vor und bestätigen Sie das Dialogfenster sofort wieder mit OK.

Ziehen Sie die Einstellungsebene unter die Ebene mit dem gespiegelten Motiv. Halten Sie die [Alt]-Taste gedrückt und klicken Sie zwischen die Ebene mit dem gespiegelten Bild und die Einstellungsebene, um die Einstellungsebene nur auf diese Ebene anzuwenden.

Klicken Sie auf die weiße Ebenenmaske und nehmen Sie nun das Verlaufswerkzeug. Ziehen Sie einen Schwarz-Weiß-Verlauf auf der Maske auf, etwa vom unteren Drittel des gespiegelten Bildes bis zu seiner oberen Kante, so dass der untere Teil des gespiegelten Bildes langsam ins Dunkel verläuft.

Nun lassen Sie die Ebene mit dem gespiegelten Bild noch über Filter -> Weichzeichnungsfilter -> Gaußscher Weichzeichner etwas unscharf erscheinen und stellen die Bildwirkung über die Ebenendeckkraft ein.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit unserem heutigen Newsletter.

Mit freundlichem Gruß

Torsten Kieslich

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Was soll „Vereinfachen“ sein?

Manchmal präsentiert Photoshop Elements eine seltsame Warnmeldung, in der Sie aufgefordert werden, die Ebene, die Sie gerade bearbeiten möchten, zunächst zu vereinfachen.

Vereinfachen im Sinne von Photoshop Elements hat nichts damit zu tun, dass Ihr Bild zu komplex ist. Photoshop Elements teilt Ihnen damit mit, dass Sie gerade versuchen, ein Smart-Objekt, eine Rahmen-Ebene, Textebene, Formebene, Volltonebene, Verlaufsebene oder Musterfüllebene zu bearbeiten.

Hier möchte Photoshop Elements, dass Sie aus diesen „Spezialebenen“ eine „einfache“ Bildebene machen. Das muss sein, um auf die Ebene Filter anwenden zu können oder Malwerkzeuge benutzen zu können. Dafür fallen bei der Vereinfachung bestimmte Optionen zum Bearbeiten von Text und Formen weg.

Und so geht’s:

  1. Wählen Sie in der Ebenenpalette eine Textebene, Formebene, Füllebene oder eine Photoshop-Ebenengruppe aus.
  2. Vereinfachen Sie die Ebene bzw. die importierte Ebenengruppe:
  • Wenn Sie eine Formebene ausgewählt haben, klicken Sie in der Optionsleiste auf „Vereinfachen“.
  • Wenn Sie eine Text-, Form- oder Füllebene bzw. eine Photoshop-Ebenengruppe ausgewählt haben, wählen Sie im Menü „Ebene“ oder im Menü „Erweitert“ der Ebenen-Palette den Befehl „Ebene vereinfachen“. (tok)

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Die Beschneidung in Photoshop Elements /1

In Photoshop Elements taucht immer mal wieder der Begriff „Beschneidung“ auf, Bildbereiche gelten als „beschnitten“ (in englischen Versionen heißt es „clipping“ oder „clipped“). Was hat es damit auf sich?

Bei der Beschneidung geht es nicht ums Zuschneiden oder Abschneiden von Bildern, sondern um die Belichtung und damit über den Detailreichtum eines Bildes.

Unterbelichtung analysieren

Öffnen Sie mit dem Fenster-Menü die Histogramm-Palette und stellen Sie die Anzeige auf Farben um.

Die Histogramm-Palette deckt die Misere eines unterbelichteten Bildes schonungslos auf: Am linken Rand türmen sich die Berge, es gibt also viel reines Schwarz. Man sagt hier: Die Tiefen sind „beschnitten“. Denn: Durch die Unterbelichtung (zu kurze Belichtung oder zu hoher Blendenwert) ging Differenzierung in den Schatten verloren. Das Problem: Da lässt sich auch per Bildbearbeitung keine Feinzeichnung mehr herauskitzeln.

Umgekehrt sehen Sie ganz rechts kaum Ausschläge, es gibt also keine hellen Lichter. Die hellsten Pixel haben offenbar die Grundfarben Blau und Grün.

Die Arbeit mit der Tonwertkorrektur

Wählen Sie Überarbeiten -> Beleuchtung anpassen -> Tonwertkorrektur. Um die mittleren Helligkeiten anzuheben, ziehen Sie das graue Dreieck nach links bis zum Wert 1,30.

Viel wichtiger aber noch: Das weiße Dreieck bewegen Sie von rechts außen bis zum Wert 188. So erscheint das Bild deutlich heller. Der Hintergrund: Sie „beschneiden“ den hellen Tonwertbereich von 188 bis zum Höchstwert 255. Diese Helligkeitswerte im Bild erhöhen Sie auf 255, also auf Reinweiß. Sie verlieren also jede Feinzeichnung in den hellen Lichtern von 188 bis 255. Sie sehen es auch in der Histogramm-Palette: Rechts türmen sich jetzt die blauen Berge, die Sie alle auf volle Deckkraft gesetzt haben.

Das Bild wirkt nun deutlich heller. Ob Sie mit der „Beschneidung“ schon zu weit gegangen sind, hängt vom Motiv und Ihrem Druckverfahren ab. Der Himmel wirkt nun flächiger, plakativer. Die Wolken zeigen teils nur noch grelles Weiß. (tok)

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Die Beschneidung in Photoshop Elements /2

Steht das weiße Dreieck in der Tonwertkorrektur noch auf 188? Halten Sie die [Alt] -Taste gedrückt und klicken Sie auf dieses Dreieck. Nun sehen Sie ein grafisches Bild mit wenigen Einzelfarben. So deuten Sie die Anzeige:

  1. In schwarzen Bereichen gibt es keine „Beschneidung“: Keine der Grundfarben Rot, Grün, Blau erreicht hier den Höchstwert, es gibt volle Detailzeichnung.
  2. In blauen Zonen hat die Grundfarbe Blau volle Deckkraft erreicht und ist nicht mehr differenziert. Der Himmel sieht hier sehr plakativ aus.
  3. In weißen Abschnitten mischen sich alle drei Grundfarben mit voller Deckkraft, hier zeigt das Foto reines Weiß ohne jede Nuancierung.

Schieben Sie das weiße Dreieck noch einmal ganz nach rechts außen und klicken Sie es bei gedrückter [Alt]-Taste an. Jetzt erscheint das Bild zunächst völlig schwarz, es kommt also noch nirgends zur Beschneidung.

Ziehen Sie nun langsam bei weiter gedrückter [Alt]-Taste nach innen, bis Sie die allerersten blauen oder weißen Sprengsel sehen. Nun beginnt die Beschneidung. Wollen Sie volle Helligkeits-Differenzierung erhalten, dürfen Sie das Foto nicht weiter aufhellen. Doch wenn Ihnen knackige Kontraste wichtig sind, gehen Sie noch ein Stück weiter nach innen. (tok)

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