Glossar
S
Sättigung
Die Farbstärke (Intensität) eines Bildes oder Farbtons, sieh Farbsättigung.
Scanner
Ein Zusatzgerät, mit dem sich Bilder oder Schriftstücke in den Computer einlesen lassen. Meist sind Scanner heute in der Ausführung als Flachbett-Scanner erhältlich. Hier sitzt die Abtasteinheit unter einer Glasscheibe, auf die die Bilder, die man in den PC einlesen möchte, gelegt werden.
Schärfen
Siehe Scharfzeichnen.
Schärfenebene
Gedachte Fläche vor dem Objektiv, die auf dem Film scharf abgebildet wird. D.h. jeder Punkt, der sich auf der Schärfeebene befindet, wird als scharfer Punkt auf dem Film abgebildet. Die Schärfeebene ist normalerweise keine plane Fläche, sondern sie ist leicht gewölbt (am Rand näher am Objektiv als in der Mitte). Durch Fokussieren des Objektivs beeinflusst man die Schärfeebene derart, dass sie mit dem Objekt übereinstimmt. Das Objekt wird dann scharf abgebildet.
Schärfentiefe
Entfernungsbereich um die Schärfeebene herum, in dem Gegenstände scharf wiedergegeben werden. Alle Gegenstände, die sich in diesem Bereich befinden, werden vom Auge als scharf dargestellt empfunden. Gegenstände außerhalb dieses Bereichs werden mit wachsender Entfernung von der Schärfeebene als zunehmend unscharf empfunden. Technisch gesehen handelt es sich um denjenigen Entfernungsbereich, in dem Bildpunkte als Farbklecks mit nicht mehr als 0,3 mm (Kleinbildformat) bzw. 0,5 mm (Mittelformat) Durchmesser abgebildet werden. Der Schärfentiefebereich ist abhängig vom Blendenwert und nimmt zu, wenn man die Blende schließt, d.h. einen größeren Blendenwert einstellt.
Scharfzeichnen
Auch Nachschärfen, Schärfen, Unscharf Maskieren. Methoden, einem Foto nachträglich Schärfe hinzuzufügen, indem z. B. Kanten, Übergänge, Linien und Tonwerte deutlicher hervorgehoben werden. Dies kann bereits durch die Kamera-Software erfolgen oder auch später in der EBB.
Schiebezoom
Methode zur Veränderung der Brennweite eines Zoomobjektivs. Die Brennweite wird manuell durch einen Schiebemechanismus am Objektiv verändert,
sieh auch Zoomeffekt.
Schlitzverschluss
Kameraverschluss, bei dem zwei Platten ähnlich einer Jalousie die Blende verschließen. Beim Spannen wird eine Platte komplett weggezogen. Nach
dem Auslösen, bewegt sich die erste Platte nach außen und lässt so Licht auf den Film durch. Die zweite Platte folgt nun der ersten und verschließt die Lichtöffnung wieder. Der Name rührt daher, dass zwischen den beiden Platten während des Belichtens ein Schlitz entsteht, der das Licht durchlässt.
Schnappschuss
Eine relativ neue Funktion in Photoshop. Mit einem Schnappschuss kann der momentane Status einer Bildbearbeitung (Ebenen etc.) festgehalten werden, um wieder an diese Position zurückzukehren. Die Schnappschuss-Funktion ist in die Protokollpalette integriert.
Schnittstelle
Verbindungsstelle für den Anschluss von Zusatzgeräten wie Maus, Tastatur, Bildschirm, Drucker, Scanner an einen Computer. Man unterscheidet zwischen parallelen (Drucker) und seriellen Schnittstellen (Maus, Modem). Die seriellen Anschlüsse eines Computers werden auch als COM-Ports (Kommunikationsanschlüsse) bezeichnet. Seit geraumer Zeit gibt es auch noch weitere Computerschnittstellen, die höhere Übertragungsgeschwindigkeiten erlauben als die genannten, beispielsweise USB.
Schriftart
In der Bildbearbeitung der Name einer Schrift, die vom PC zur Darstellung der Buchstaben eines Texts genutzt wird, beispielsweise Arial, Times, Courier.
Schriftgrad
In der Bildbearbeitung gibt der Schriftgrad die Größe eines Buchstabens in einem Text an. Als Maßeinheit wird hier meist „Punkt“ genutzt. In Briefen üblich sind beispielsweise Schriften mit einem Schriftgrad zwischen 10 und 12 Punkten.
Screenshot
Englisch für Bildschirmfoto. Bezeichnet das Abspeichern oder die Ausgabe des aktuellen Bildschirminhalts.
SD
Abk. [engl.] Secure Digital Card. Speicherkarte, die über einen Kopierschutz für Multimediadaten verfügt. Mit zwei bis zehn Megabyte pro Sekunde bietet diese Karte einen schnellen Datenaustausch.
Secure Digital Card
siehe SD
Segmentmessung
siehe Mehrfeldmessung
Selektive Scharfstellung
Stilmittel, bei dem mit Hilfe von offener Blende und langer Brennweite nur ein kleiner Bereich im Bild scharf dargestellt wird. So wird das Motiv vom restlichen
unscharfen Bild freigestellt.
Sensor
Der Sensor der digitalen Kamera ersetzt den Film der analogen Kamera, stellt also das lichtempfindliche Element dar. Unter einem Sensor versteht man einen elektronischen Bildwandler, siehe auch A/D Wandler. Der gebräuchlichste und zuerst entwickelte Sensor wird als CCD bezeichnet, später folgte der als CMOS
bezeichnete Sensor. Der CMOS unterscheidet sich nur durch die abweichende Herstellung und nicht durch eine andere Aufnahmetechnik vom CCD.
Sensorgröße
Kantenlänge des Sensors in Millimetern.
Sensortemperatur
Wenn die Kamera betriebsbereit ist erwärmt sich der Sensor. Je länger die Kamera angeschaltet ist, desto höher wird die Temperatur des Sensors, dadurch ensteht ein erhöhtes Bildrauschen.
Sepia
Eigentlich verblasste Schwarz-Weiß-Fotografien, bei denen die schwarze Farbe bräunlich geworden ist und das Weiß auf dem Papier mit der Zeit gelblich-creme erscheint. Mittlerweile ein beliebtes Stilmittel bei Fotos, das mit der EBB nachempfunden werden kann.
Serienbildfunktion
Ein Kameramodus, der viele Aufnahmen in Folge erlaubt, ohne dass der Auslöser erneut gedrückt werden muss. Nach einmaligen Drücken des Auslösers nimmt die Kamera so lange Bilder auf bis der Auslöser wieder losgelasen wird. Kommt bei schnellen Bewegungsabläufen des Motivs zum Einsatz, wie z.B. in der Sportfotografie.
Skalieren
Bedeutet, die Maße eines Bildes zu vergrößern oder zu verkleinern. Dies kann proportional z. B. mit Prozentwerten gemacht werden. Dann bleibt das Seitenverhältnis bestehen.
Slice
Ein großes Bild lässt sich in mehrere kleinere Bilder zerlegen, die sich dann wiederum HTML-basiert für eine Internetseite zusammensetzen lassen. Das kann die z. B. Ladezeit des Bildes verkürzen.
SLR
s. Spiegelreflexkamera
SM
Abk. [engl.] SmartMedia. Speicherkarten, die mit einem nicht flüchtigen Flash-
Memory-Speicher ausgestattet sind und anfänglich in starker Konkurrenz zu den CompactFlash-Karten standen. SmartMedia-Cards haben den Nachteil, dass
sie über keinen eingebauten Controller verfügen und die Kontakte offen liegen, das macht sie anfällig für Beschädigungen. Sie ist dünner als die PC-Card und
kann mittels Adapter auch in PC-Card-Laufwerken oder Diskettenlaufwerken genutzt werden.
SmartMedia
siehe SM
Speicherkarten
Speicherkarten, auch Flash Card oder Memory Card genannt, sind ein kleines Speichermedium, das verwendet wird, um Daten wie Bilder zu speichern. Die
Daten darauf werden im sogenannten Flash-Speicher gespeichert.
Speichermedien
siehe Speicherkarten
Spiegelreflexkamera
Bei diesen Kameras wird das anvisierte Motiv über einen Umlenkspiegel auf die Mattscheibe geworfen. Die Glasscheibe befindet sich auf der Höhe der Sensor-
Ebene und kann auf Umwegen durch den Sucher betrachtet werden. Bevor das Auge das Spiegelbild sieht, wird es mehrfach von einem Pentaprisma, einem fünfeckigen Glaskörper, zurückgeworfen. Wird der Auslöser betätigt, wird der Spiegel hochgeklappt, gleichzeitig schließt sich die Blende.
Spotmessung
Bei der Spotmessung wird die Belichtung nur innerhalb eines kleinen Kreises (englisch „spot“) in der Bildmitte gemessen. Dadurch lässt sich bei schwierigen Lichtsituationen (z.B. in der Theaterfotografie: Schauspieler vor dunklem Hintergrund) nur das bildwichtige Element anmessen und damit korrekt belichten.
sRGB Standard RGB
Von den meisten Geräten für digitale Bildverarbeitung verwendeter Farbraum.
Stativ
Das Dreibein-Stativ dient der stabilen Aufstellung von Kameras gegen das Verwackeln bei längeren Belichtungszeiten oder Langzeitbelichtungen sowie der präzisen Wahl des Bildausschnitt und zum Ausrichten der Kamera. Ein Stativ hat im Regelfall Teleskopbeine, die in der Länge variabel sind. Das Einbeinstativ
dient als Kamerastütze bei längeren Belichtungszeiten, die nicht mehr Verwacklungsfrei aus der Hand gehalten werden können.
Strichzeichnung
Enthält nur die Tonwerte Schwarz und Weiß.
Sucher
Fotografisch. Eine Vorrichtung zum Anvisieren des Motivs und Festlegen des Bildausschnitts. Je nach Kamera-Ausstattung dient der Sucher auch zur Einstellung der Schärfe und Kontrolle der Belichtungseinstellungen.
Super-CCD-HR-Sensor
Zusammen mit dem RP-Bildprozessor liefert dieser Sensor besonders rauscharme Fotos. Dadurch ist es möglich, auch bei hoher Empfindlichkeitseinstellung qualitativ hochwertige Aufnahmen zu machen.
Superzoomkamera
Kompaktkameras, deren Zoombereich bei 12facher Vergrößerung liegt, es gibt sogar Kameras mit 15fachem Zoom. Es werden, auf Kleinbild umgerechnet,
Brennweiten von bis zu 430 mm erreicht. Gegen das Verwackeln in den Telebereichen sind die meisten Superzoomkameras mit einem Bildstabilisator ausgerüstet.