Perfekte Bildbearbeitung

Welche Druckereinstellung?

Digitalfotografie Digitalfotografie

Von: Torsten Kieslich

Wer Digitalfotos macht und womöglich sogar noch bearbeitet, steht früher oder später vor einem Problem – das Foto soll auch zu Papier gebracht werden. Das scheint zunächst gar nicht so schwierig, bietet doch nahezu jedes Bildbearbeitungs- oder Verwaltungsprogramm eine spezielle Druckoption.

Doch kaum geht der Druckdialog auf, wird es kompliziert, denn so einfach drucken kann man nicht. Oder, besser gesagt, man kann schon, aber das Bild sieht dann möglicherweise nicht wirklich gut aus.

Aber welche Einstellung soll man denn nun wählen? Perzeptiv? Relativ Farbmetrisch? Oder gar Absolut farbmetrisch? Oder Sättigung?

Wer nun glaubt, das Sättigung besonders gut klingt, liegt schon einmal falsch, denn auch, wenn unser Bild natürlich schön farbkräftig erscheinen soll, sorgt die Einstellung Sättigung dafür, das zwar der Sättigungsgrad der Farben möglichst genau in das Druckerprofil überführt wird, sie nimmt dabei aber keine Rücksicht auf eine farbrichtige Darstellung.

Perzeptiv scheint da ein Ausweg zu sein, denn hier versucht die Bildbearbeitung, die Farben so in das Druckerprofil zu übertragen, wie wir sie empfinden. Nur leider weiß das die Bildbearbeitung auch nicht so genau und macht es daher nur so gut, wie sie eben Farben zueinander in Beziehung setzen kann.

Der sicherste Weg, um das, was wir fotografiert haben, auch mit derselben Farbe zu Papier zu bringen, ist die Einstellung Relativ farbmetrisch – sie sorgt dafür, dass der Weißpunkt gehalten wird und die nächstmögliche Farbe genutzt wird, die der Drucker darstellen kann. Wenn man dazu noch die Tiefenkompensierung aktiviert, werden auch die Farben in den dunklen Bildbereichen gehalten.

So richtig sinnvoll ist natürlich ein Bemühen um eine präzise Druckausgabe nur dann, wenn mindestens der Bildschirm, im Idealfall aber auch der Drucker kalibriert wurde und so eine korrekte Darstellung auf allen beteiligten Geräten gewährleistet  ist.

Ein nützliches Werkzeug zum Kalibrieren ist beispielsweise der ColorMunki, mit dem man sowohl den Bildschirm als auch die eigenen Papiersorten ausmessen kann. (tok)


Gratis-Newsletter: Digitalfotografie aktuell

Wollen Sie perfekte Digitalfotos schießen sowie Freunde und Bekannte mit atemberaubenden Bildern zum Staunen bringen? Dann sind Sie bei dem kostenlosen E-Mail-Newsletter Digitalfotografie aktuell genau richtig! Denn dieser liefert Ihnen zweimal pro Woche die neuesten Informationen sowie die besten Tipps und Anleitungen aus der Welt der Digitalfotografie direkt in Ihr E-Mail-Postfach.
Bitte geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein:
bookmark at mister wongbookmark at del.icio.usbookmark at digg.combookmark at furl.netbookmark at linksilo.debookmark at reddit.combookmark at spurl.netbookmark at technorati.com