NASA setzt D3S von Nikon ein
Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA setzt erneut auf Nikon. Insgesamt elf digitale Spiegelreflexkameras vom Typ D3S und sieben Wechselobjektive AF-S NIKKOR 14-24 mm 1:2.8G ED wurden für die fotografischen Dokumentation in Auftrag gegeben.
Die von der NASA bestellten D3S-Spiegelreflexkameras und Objektive werden im Space Shuttle die lange Reise zur internationalen Raumstation ISS zurücklegen und dort zum Einsatz kommen.
Hierfür sind keinerlei Modifikationen an den Geräten notwendig, man nutzt die gleichen Modelle, die auch dem „normalen“ Kunden zur Verfügung stehen. Die neue Ausrüstung wird zusammen mit den digitalen Nikon-Spiegelreflexkameras vom Typ D2XS sowie anderen Nikkor-Objektiven und Nikon-Blitzgeräten eingesetzt, die bereits auf der ISS erfolgreich ihren Dienst verrichten.
Bis heute hat die NASA bei ihren Missionen bereits mehr als 700.000 Bilder mit Nikon-Ausrüstungen aufgenommen. Neben dem Weltraum werden Nikon-Produkte jedoch auch in weiteren extremen Einsatzgebieten effektiv genutzt. So wird Nikon-Technologie auch zu Beobachtungszwecken bei der Antarktis-Forschung eingesetzt.
Die D3S wurde im November 2009 als Flaggschiff der Nikon-Spiegelreflexkameras im FX-Format vorgestellt. Sie ist mit einem CMOS-Sensor von 36,0 × 23,9 mm Größe ausgestattet, die mit Standard-Empfindlichkeiten zwischen ISO 200 und 12.800 eingesetzt werden kann. Diese können sowohl auf Hi 3 (entspricht ISO 102.400) erhöht und auf Lo 1 (entspricht ISO 100) verringert werden. Die Beeinträchtigungen durch Rauschen wurden minimiert, um Aufnahmen bei hohen ISO-Empfindlichkeiten auch bei besonders schlechten Lichtbedingungen zu ermöglichen. Darüber hinaus bietet die D3S mit der D-Movie-Funktion die Möglichkeit, Filme in HD aufzunehmen. (tok)